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Schulprojekte zum Weltgipfel der Informationsgesellschaft  (WSIS-World Summit on the Information Society: Genf 2003 - Tunis 2005)
 

Grundidee zum Projekt

2003 startete im Rahmen des World Summit on the Information Society (WSIS) die Auseinandersetzung in österreichischen Schulen mit Fragen nach Chancen bzw. Chancengleichheit in einer Gesellschaft, die bei der Informationsbeschaffung, Arbeitsabläufen und Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen verstärkt auf die Datenwelt der neuen Medien zurückgreift.

In zahlreichen Projekten versuchten Jugendliche in Österreich und darüber hinaus Lösungsansätze zu entwickeln, wie der digital divide/gap überwunden werden könnte. Unterstützt wurde dieser Prozess vom österreichischen Bildungsministerium und der Österreichischen UNESCO-Kommission; die Schulen begleitet haben KulturKontakt Austria und eduhi Linz.

Die Ergebnisse die 2005 in Tunis von Jugendlichen aus Österreich präsentiert wurden, zeigen, dass sich der „digital divide“ nicht nur zwischen entwickelten und noch zu entwickelnden Ländern abzeichnet, sondern dass auch in unserer Gesellschaft sich eine Kluft zwischen Personen mit wenig oder gar keinen IT-Kenntnissen einerseits und jenen die Technologiekompetenz erworben haben andererseits, abzeichnet. Weitere Gruppen der „Technologieverlierer“ finden sich unter denjenigen, die aufgrund ihres Standortes benachteiligt sind (einsame Täler, Bergregionen etc.) sowie jenen, die nicht mehr im aktiven Erwerbsleben stehen und daher wenig Weiterbildungsmöglichkeiten haben bzw. diese nicht mehr wahrnehmen.

Im Juni 2006 beschloss die Ministerkonferenz "IKT für eine integrative Gesellschaft" im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft und der Europäischen Kommission in Riga, in der sog. Riga Deklaration u.a. dass ein verbesserter Zugang zu IKT für ältere Menschen besonders wichtig ist.

Siehe dazu auch:
Informationsgesellschaft für alle - eInclusion Konferenz, Riga, 11 - 13. Juni 2006
Riga Deklaration in deutscher Sprache, PDF-Dokument

"In Übereinstimmung mit i2010 spricht die eIntegrationspolitik Fragen in den Bereichen des aktiven Alterns, der geografischen digitalen Kluft, der Zugänglichkeit, des digitalen Alphabethismus und der digitalen Fertigkeiten, der kulturellen Vielfalt und des integrativen eGovernment an".
Zitat aus der Riga-Deklaration

Bridging the Generation Gap“ setzt gerade hier an. Das Projekt ist so aufgebaut, dass die Fertigkeiten der jungen Generation genutzt werden, um der älteren Generation die Einsatzmöglichkeiten der neuen Medien wie Internet, Email oder Informationssuche, Chatten etc. näher zu bringen und sie damit vertraut zu machen. Eines der Ziele ist, dass diese Generation in der Folge IKT auch für sich entdeckt und sie zur Bereicherung des Alltags einsetzt. Aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen, an digitaler Information und kultureller Identität soll durch die Förderung der digitalen Alphabetisierung erreicht werden.

Andererseits zielt „Bridging the Generation Gap“ auch auf den Erfahrungsschatz der älteren Generationen; die Jungen erfahren erlebte Geschichte, wie z.B. „Wie funktionierte vor 40 oder 50 Jahren die Übermittlung von Informationen? Wie kommunizierten die Menschen miteinander? Wie war es, ohne Telefon/Handy zu leben?

Da in der Riga-Deklaration gefordert wird, dass Maßnahmen zur Hebung von IKT im persönlichen Alltag gesetzt werden, bietet sich hier die Zusammenarbeit zwischen den Generationen besonders an. Junge Menschen und ältere Menschen lernen voneinander.

Beide Gruppen – Schüler/innen und Senior/innen – fungieren hier als Geschichten-, und Wissensspeicher für die jeweils andere Altersgruppe.
Dieser Erfahrungsschatz wird via einer Website einer großen Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
So gewinnen bei diesem Projekt alle Beteiligten!

Themen

Informationsbeschaffung damals - heute
Stellenwert von Radio, Fernsehen, Internet, All in One Empfänger-Sender: z.B. Handy als Fernseher, Musikstation, Playstation, Organizer, Digicam etc. für ältere Menschen, für junge Menschen. Welchen Nutzen ziehen sie aus den Informationsangeboten? Wie werden die Techniken eingesetzt?

Emanzipation und Mobilität durch Wissen
Wissen als Vorsprung in der Schule, in der Arbeitswelt und an der Partizipation in der Gesellschaft. Inwieweit fördert IKT bessere Lebensqualität, Unabhängigkeit und Emanzipation? Was wird dazu gebraucht?

Kommunikation
Wie wurde/wird generationenübergreifend miteinander kommuniziert?  z.B. Hausmusik, Spieleabende, Lanspiele (Internetspiele) etc. Welche Vorstellungen haben Kinder, Jugendliche und ältere Erwachsene von Kommunikation heute? Wo unterscheiden sich die Ansichten, wo findet damals und heute die Kommunikation statt?.
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